Die Badesaison war in diesem Jahr ein kurzes Vergnügen. Wie auch der ganze Sommer etwas seltsam war.
Im Juli hatten wir Wassertemperaturen bis 27 Grad, was für die Biologie eines Naturteiches nicht besonders vorteilhaft ist. Das eher trübe und regnerische Wetter im August hat uns in den normalen Bereich um 18 bis 20 Grad zurückgebracht.
Mit dem meteorologischen Herbstbeginn zum 1. September sind nun die Wassertemperaturen der Luft folgend deutlich gesunken. 13 bis 14 Grad sind zum Schwimmen nicht mehr wirklich geeignet. Der Naturteich wird bestenfalls zum Sauna-Tauchbecken.
Selbst wenn es tagsüber nochmal etwas wärmer werden sollte, werden die Wassertemperaturen wegen der kalten Nächte kaum noch steigen. Also haben wir die Badesaision 2010 im Prinzip beendet.
Ein wahrlich kurzes Vergnügen: Drei statt sechs Monaten.
Über die Zusammenhänge zwischen den Wetterkapriolen und dem Klimawandel braucht man wohl nicht mehr zu diskutieren.